Kellerbrand in der Südstrasse in Vechelde

Zusammen mit einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde (ASB Peine) wurden die Einsatzkräfte des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde Wahle mit dem Stichwort F2 (Feuer 2) und der Bemerkung Brand im oder am Gebäude von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.
 
Da sich das Erstangriffsfahrzeug des Feuerwehrschwerpunktes (HLF 20/16) momentan zur Jahresprüfung in der FTZ Peine befindet, rückten die Einsatzkräfte in geänderter Ausrückefolge mit dem ELW 1, TLF 16/25, DLK 23/12, RW 1 und MTF in die Südstraße in Vechelde aus.
 
Vor Ort wurde folgende Lage vorgefunden:
Aus der Haustür eines Einfamilienhauses drang Brandrauch ins Freie - die Bewohner hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen. Laut einer ersten Information der Bewohner brannte es im Bereich einer Küche im Kellergeschoss des Hauses. Weitere Personen waren nicht im Gebäude.
 
Nach einer ersten Lageerkundung wurde sofort der Angriffstrupp des TLF 16/25, der sich bereits standardmäßig auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgerüstet hatte, zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr im Keller eingesetzt. Die Bewohner wurden durch die RTW-Besatzung betreut.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und ausgeleuchtet. Des Weiteren wurde um den Brandrauch aus dem Haus zu drücken und die Sicht für den vorgehenden Trupp zu verbessern ein Überdrucklüfter vor dem Haus in Stellung gebracht. Ein zweiter Atemschutztrupp wurde zur Rettung eines Kaninchens und später für Belüftungsmaßnahmen eingesetzt. Das Kaninchen konnte nach der Rettung wohlauf an die Besitzer übergeben werden.
 
Dem vorgehenden Angriffstrupp quoll anfangs dichter Rauch entgegen, dieser erschwerte das Vorgehen im Keller. Trotzdem konnte bereits nach kurzer Zeit der Brandherd im Keller gefunden werden. Es brannte ein Küchenschrank und ein danebenstehender Herd. Das Feuer konnte schnell mit dem mitgeführten C-Rohr gelöscht werden.
Zur Suche nach Brandnestern wurde auch die Wärmebildkamera eingesetzt. Die Küchenzeile wurde von den einsatzkräften zerlegt und ins Freie gebracht.
 
Durch die starke Rauchentwicklung und den Rußniederschlag wurde ein erheblicher Schaden am Gebäude verursacht. Das Kellergeschoss ist momentan nicht bewohnbar.
 
Eine Bewohnerin kam kurzfristig bei Familienmitglieder unter. Ein Bewohner wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert.
 
Nach dem die Einsatzstelle an die Bewohner übergeben wurde, waren die Einsatzkräfte noch im Feuerwehrhaus gefordert. Die Einsatzfahrzeuge mussten wieder einsatzbereit gemacht werden.
 
gez. Martin Hanne