Schwerer Verkehrsunfall bei Sonnenberg

Mit dem Stichwort VU3 (Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person) und der Bemerkung "Person auf Feld geschleudert" wurden die der Nachtschleife zugeordneten Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrschwerpunktes Vechelde-Wahle, zusammen mit dem Löschverbund Ost bestehend aus den Ortsfeuerwehren Denstorf/Klein Gleidingen, Groß Gleidingen, Sonnenberg, Wedtlenstedt und Vechelade, einem Rettungswagen der Rettungswache Vechelde (ASB Peine), dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Peine und Einheiten der Polizei, von der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel alarmiert.
 

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit der Rüstgruppe, bestehend aus ELW 1, HLF 20/16 und RW 1, zur Einsatzstelle aus.
 
Folgende Lage wurde vorgefunden:
Auf der L473 zwischen Sonnenberg und Groß Gleidingen hatte sich ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, darunter ein Schwertransporter, ereignet. Ein in Richtung Groß Gleidingen fahrender PKW ist mit hoher Geschwindigkeit in den PKW einer jungen Braunschweigerin, die hinter einem auf der L473 stehenden Schwertransporter stand, gefahren. Der PKW der Braunschweigerin wurde in das Heck des Schwertransportes gedrückt und schleuderte anschließend in den Straßengraben.
 
Beim Eintreffen der Rüstgruppe an der Einsatzstelle wurden beide PKW-Fahrer durch die Besatzung des mitalarmierten Rettungswagen betreut. Beide Personen waren zum Glück nicht in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.
 
Unter den Einsatzkräften der Rüstgruppe befand sich ein ausgebildeter Rettungsassisten. Dieser unterstützte die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes bei der Versorgung der jungen Braunschweigerin.
 
Durch die Rüstgruppe Vechelde-Wahle wurde die Batterie eines der Unfallfahrzeuge abgeklemmt und die Einsatzstelle mittels Lichtmast des HLF 20/16 ausgeleuchtet. Der ELW 1 stellte die Kommunikation mit der Leitstelle sicher.
 
Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Die Einsatzkräfte konnten, nach dem die verletzten Personen mit zwei Rettungswagen in ein Braunschweiger Krankenhaus abtransportiert wurden, wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.
 
Text: Martin Hanne / Fotos: Feuerwehr